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Oktober 2015: „Auguste! Meer Busch-Texte! oder geradeaus ist langweilig“ – eine Lesung

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„Der Weg nach Hause braucht Umwege – Sommer, Postlandschaft, 5x5cm, der Mond ist eine Lady – und seine Zeit.“, dachte sie.

 

Eine Lesung über Begegnungen und Begebenheiten im Hier und Jetzt.

 

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Ich danke Uschi und dem Team vom La bohemé, Paula (dass sie erträgt, wenn ich den Kopf in den Wolken habe), Antje (Fotos), Frank (Flyer&Sponsoring derselben), René (Artplantation), Axel (für das Lesen von „Postlandschaft“& gute Gedanken) und allen, die da waren für ihre Aufmerksamkeit!

 

Wer mag, kann sich hier einige Texte anhören:

 

Prolog

 

Der Mond ist eine Lady

 

So manches Mal

 

Fünf mal fünf Zentimeter

 

Kalender

 

Postlandschaft

 

Sonderbarer Schwärmer

 

Fragen der Muse

 

Fieser Morgen

 

Epilog

MOTZMANN und andere Zustände

Eine musikalische Lesung mit Antje Jülich (Texte) & Hagen Damwerth (Musik)

 
Ausschnitt vom 22.11.2012 La Boheme Berlin-Prenzlauer Berg
 

 

Die Texte sind Miniaturen – als Momentaufnahmen erzählen sie mit subtilem Humor vom Alltag in einer Großstadt. Es sind gesammelte Details gelebter und erlebter Zustände, die poetisch reflektiert werden.
 
Jede Lesung ist anders, weil es immer wieder neue Texte gibt. Schließlich erlebt man tagtäglich eine Vielzahl von Zuständen. Nur Anfangstext und Endtext bleiben und bilden den Rahmen. Dazu zählt die ungehaltene Rede eines ungehaltenen Mannes, in der der Zustand unseres alltäglichen Wahnsinns hinterfragt wird.
 
Hagen Damwerth’s musikalische Improvisationen auf verschiedenen Instrumenten verweben sich einerseits mit den Texten, so dass Worte und Töne collageartig verschmelzen, sich wechselseitig vorantreiben, und verführen anderseits mit ihren ganz eigenen Assoziationen zum Hören.
 

(…) Doch immer ist da
Etwas,
Das mich unglaublich
Angeht
Etwas,
Was mir unglaublich nahe
Geht
Etwas,
Dem ich nahe komme
Etwas
Auf seine Weise
Rüttelt mich wach (…)

 

Flyer: Frank Baethge
Flyer: Frank Baethge

Wer ist ICH?

Lecture Performance

 

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Text/ Performance: Antje Jülich

Musik: Holger Duhn

 

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Es ist leichter auf den Hund als zu sich zu kommen. Gelingt es aus dem zerissenen Erleben des eigenen Ich, aus den verschiedenen Rollen des alltäglichen Lebens eine Essenz, eine Spur zu erhaschen von einem beständigen Ich?

 

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Mit poetischen Reflexionen, Assoziationen und Musik erzählt diese experimentelle Lecture Performance von der Suche und den Fragen nach dem Ich.

 

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Empfehlenswert für alle Glücks- und Sinnsucher, Vagabunden, Tagedieben, Strolche und Second Händler.

 

 

Flyer: Frank Baethge
Flyer: Frank Baethge

 

Vorstellungen 2010/2011:

 

theaterkapelle Berlin10245 e.V. , Boxhabener Str. 99, 10245 Berlin
Sophiensäle Berlin, Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte (100°Festival)
theater fools garden e. V., Lerchenstr. 113, 22767 Hamburg (Fringe Festival)

Mutabor – ich kommuniziere also bin ich

Die Crew eines notgelandeten Raumschiffs stößt auf das Manuskript und die gesammelten Töne der Forscherin Auguste Meerbusch.

 
“ Ich kann nicht anders — ich muß versuchen, deine Erfahrung zu verstehen. Denn wenn ich auch deine Erfahrung nicht erfahre, da sie unsichtbar (unkostbar, unfaßbar, unriechbar, unhörbar) für mich ist, so erfahre ich dich doch als Erfahrenden.“
 

R. D. Laing: Phänomenologie der Erfahrung

Mit

 

Antje Jülich (Konzept, Text) & Holger Duhn (Musik),  Chris Heitmann (the bass), Judith Pietzsch (the light)

 

Vielen Dank:

 

Für die freundliche Hingabe ihrer Stimmen:

Rike Eckermann,  Antje Görner, Judith Seither,  Judith Strößenreuter, Axel Werner

 

sowie

 

Eric Scheller (Videosequenz) und  allen Beteiligten an den Interviews mit Fotos

 

und Frank Baethge (Design Flyer/Plakat)

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Vorstellungen November 2011:

 

theaterkapelle Berlin10245 e.V. , Boxhabener Str. 99, 10245 Berlin

feel – zwei Novembernächte

Kleiner Wasserturm
Eine begehbare Installation
In einem Etablissement treffen vier Personen aufeinander: Franz Schubert, Owen Chase, Jim Jones und Ferdinand Maximilian Joseph von Österreich. Da sie vergeblich auf Luzifer, den Lichtbringer, warten, sehen sie sich gezwungen, die Zeit mit Reden über Leben, Tod und Trauma zu vertreiben. Ihre fiktiven Dialoge führen nirgendwo hin.

 

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Ein Kind wird zufällig Zeuge dieses Geschehens. Schutzlos ist es den Psychogrammen aus der Dunkelkammer der Träume dieser vier Personen ausgeliefert. Die Traumata der Personen stoßen mit seinen eigenen zusammen. Es spinnt sich ein klaustrophobisches Netz aus Wahn und Hyperraum. Gelingt es dem Kind auszubrechen?

 

 

Text: Andreas L. Hofbauer

 

Spieler: Marius Mittag, Andreas L. Hofbauer, DANA, Mike Giordano, Antje Jülich, Gerald Koenig, Sebastian Tyroller, Maggy Domschke, Bea Van den Bergh

 

Licht: Ronald Muehlnikel
Ton: Fabio Minuzzi, Ole Scabar
Video: Jan Borchert, Michael Schaufert
Graphik: Maren Blaschke, Jan Borchert
Musik: Scott Walker, David Sylvian, Mikis Theodorakis, Franz Schubert
Malerei/ Objekte: Heidrun Holke
Inszenierung/ Produktion: Bodo Sperr

 

Mit freundlicher Unterstützung
Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin • GTN ARGENTEUS Videoproduktion • Deutsches Theater Berlin

 

Ort: Kleiner Wasserspeicher (Eingang Wasserturm, Diedenhoferstraße) in 10405 Prenzlauer Berg

 

01. Juni 2012 und 02.Juni 2012

Die Rudi Schuricke Story

Text: Eckehard Becker

 

Eine musikalische Lesung mit Originalsongs von Rudi Schuricke und live gespielter Musik

 

mit Antje Jülich, Ronald Jopt, Sebastian Tyroller

 

Wir haben das Glück unter ganz besonderen Umständen in den Besitz von brisanten Dokumenten gekommen zu sein. Diese berichten zum einen die bizarre Lebensgeschichte unseres ersten und wahren Superstars der Popkultur, dem aus Brandenburg an der Havel stammenden Rudi Schuricke.

 

Doch die Dokumente decken ebenfalls das Geheimnis um den Verbleib des Bernsteinzimmers auf, indem sie einwandfrei beweisen, wie das Schicksal des Bernsteinzimmers verknüpft ist mit Rudi Schurickes Lebensweg. Mit diesen neu gewonnenen Erkenntnissen eröffnen auch seine Lieder, Hits wie „Die Caprifischer“ und „Mit hundert Gitarren“, einen bisher neuen und noch unzulänglich erforschten Bedeutungshorizont.

 

Wir laden Sie ein, sich über den bisher neuesten sensationellen Forschungsstand zu informieren und sich an Rudis Werk gemeinsam mit uns zu erfreuen.

 

In Erinnerung an Eckhard Becker

 

2012 Vorstellungen in Berlin und Brandenburg